HOME   

Der Club - der Platz:

Ich bin Mitglied des im Jahre 1981 gegründeten Deggendorfer Golfclubs e.V. auf der Rusel Mit der Rusel, einer äußerst reizvollen Berglandschaft mit noch hügeligem Charakter - in unmittelbaren Nähe von Deggendorf - beginnt der Bayerische Wald. Die Stadt führt deswegen zu Recht den schmückenden Beinamen:  "Deggendorf - auf der Sonnenseite des Bayerischen Waldes" -   "Deggendorf - Eingangspforte zum Bayerischen Wald".

Der 18-Loch Golfplatz liegt auf 840 m Höhe. Wegen der  Höhenlage ist die Golfsaison zwar kürzer als die herkömmlicher Golfplätze. Dafür aber wird der Golfliebhaber durch die Ursprünglichkeit der Natur und die außergewöhnliche Schönheit  des Platzes mehr als entschädigt.

Obwohl die Spielbahnen nicht übermäßig lang sind, stellen sie auch für Golfer mit niedrigem Handicap wegen der natürlichen Schwierigkeiten, wie Waldbe-grenzungen, Hanglagen und Wasser eine Herausforderung dar. Sie bieten durch ihre abwechslungsreiche Gestaltung und ihre harmonische Eingebundenheit in die sie umgebende Wald- und Hügellandschaft ein außergewöhnliches Erlebnis.

Wie ich zum Golf kam:

Vor etwa 15 Jahren, begab ich mich, wie viele Tennisspieler vor  mir - schon neugierig, aber immer noch skeptisch - auf den Übungsplatz des damaligen Golf- und Landclubs Rusel e.V. und machte die ersten Versuche mit dem "Anfänger"-Schläger, einem  Eisen 7. Das war es dann auch schon. Wie viele andere vor mir, hatte ich mich sofort mit dem Golfvirus infiziert und kam nicht mehr davon los .

Wie ging es weiter?

Nun, man gewinnt ein paar Turniere, verbessert so nach und nach sein Handicap bis die spielerischen Möglichkeiten ausgeschöpft sind.

Das "Single"-Handicap, Traum eines jeden Golfspielers,  blieb auch für mich, wie für viele andere, ein unerfüllbarer Wunschtraum!  Irgendwann erreichte ich Handicap 10.

Das Unwahrscheinliche:

Der Erlebnisse und Geschichten - wie jeder Golfspieler weiß - sind viele. Ein Ereignis aber ist es wegen seiner Unwahrscheinlichkeit doch wert, erzählt zu werden

Anfangs Dezember 2001, der Platz war noch gut bespielbar, spielte ich auf der im nachstehenden Foto abgebildeten damaligen Spielbahn 2 - heute die 17- einem Par 3 mit 164 m Länge, an zwei aufeinander folgenden Tagen -  Gott sei dank außerhalb eines Turniers
- jeweils ein Hole-in-One! 
 



*

Naturerlebnis Rusel:

 Die schönsten Bilder der Rusel im Frühling, Sommer und Herbst.

 - Zum Betrachten bitte auf die kleinen Bilder klicken-

***

Gedanken - von der Landschaft geprägt

Auch wenn die Rusel das ganze Jahr über den Besucher, ob Wanderer oder Golfspieler, mit einer herrlichen Landschaft fasziniert, am stimmungsvollsten und tief  beeindruckend zeigt sie sich vor allem im Spätherbst.

Neben den bereits vorstehend in der Bildergalerie aufgenommen Herbstbildern, deshalb zum Schluss noch vier Fotografien von der durch den späten Herbst geprägten Landschaft, einer Landschaft der Stille, der Nachdenklichkeit, mit  schon  fast meditativem Charakter.


Abenddämmerung
 




Zarte Nebelschleier schweben über in Schatten tauchende Wiesen,
ein sich auflösender Himmel stimmt sich auf den Abend ein.

 Tiefe Strahlen vergolden ein letztes Mal der Bäume Gipfel,
ehe der Sonnenball rotglühend im Horizont versinkt.

Ein wundervoller Augenblick ist dies, voller Zauber,
doch kurz nur, einen bangen Herzschlag lang.

Kaum entzündet sind die Fackeln schon erloschen,
 ist die Farbenpracht verblasst.

Kälte kriecht herauf, benetzt mit Tau die Gräser,
leise noch raschelt herbstlich Laub.

Abenddämmerung senkt sich übers Land,

Hans Feichtinger

*

IM NEBEL

 

Seltsam im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein

Voll von Freunden war mir die Welt,
als noch mein Leben licht war;
Nun da der Nebel fällt,
ist keiner mehr sichtbar.

Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allen ihn trennt.

Seltsam im Nebel zu wandern !
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
jeder ist allein!

Hermann Hesse

*

 
HERBSTREGEN

Regen fällt leise
perlengeschmückt glänzen Zweige
nass im feuchten Wind.

Noch zieren letzte mürbe Blätter,
herbstgelichtetes Geäst –
täuschen zitternd Leben vor. 

Doch raschelnd blättert schon,
kalter Wind im Laub ihr Grab.
Kahl ragt ein Ast ins Land .

Hans Feichtinger

*

NUR EIN BAUM
 

Jeder Baum ist ein Wunder der Natur. 
Bäume sind schön, belebend, fest.

Bäume spenden Schatten.
Bäume spenden Freude !

Bäume recken ihre Äste in den Himmel. Bäume wurzeln tief.
Bäume sind unverrückbar. Bäume leben, wachsen, werden uralt.

Auf Bäume kann man sich verlassen.

Bäume sind "da" - auch für uns.

 

 Einen Baum zu berühren schenkt uns selbst
wie auch dem Baum große Freude.
 

Ein Baum, der mich immer und immer wieder anzieht ist der oben und nachstehend abgebildete Ahorn auf unserem Golfplatz. Alles das, was ich  über Bäume geschrieben habe, auf ihn trifft es besonders zu. Wie viel Würde strahlt er aus, wie viel Ehrfurcht ruft er in uns hervor, jetzt, wo er, all seines Schmuckes beraubt, aufrecht, gerade, würdevoll, fest verwurzelt in die Landschaft ragt.

 Er trotzt allem:
Wind, Regen, Eis und Schnee.

 Dieser Baum ist ein Besonderer!
***

 

zurück:

 
Seitenanfang


Homepage Deggendorfer Golfclub